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Die erste Schulwoche

Elmar, gerade 17 Jahre alt geworden, besucht seit zwei Wochen die August-Bebel-Schule in Offenbach, ein berufliches Gymnasium für Medientechnik und Gestaltung. Da in seinem Heimatort keine Möglichkeit besteht, das Abitur abzulegen, müssen die Jugendlichen entweder weite Schulwege in Kauf nehmen oder sie dürfen gleich, wie Elmar, in eine Wohngemeinschaft ziehen. Das ist auf jeden Fall aufregend, aber in der zweiten Schulwoche schon fast normal. Über die berichtet Elmar:

Dienstag bis Donnerstag haben wir ganz normal Unterricht. Freitag haben wir jeweils eine Doppelstunde Englisch und Physik und vier Stunden Kommunikationsdesign. Dort werden wir dann halt ein Videoprojekt, das sich über das gesamte Schuljahr zieht, machen.
Montag ist fachbezogener Unterricht in Hanau Steinheim, das heißt, wir haben vier Stunden technisches Zeichnen, wo wir, wie der Name schon sagt, zeichnen. Dann haben wir im 14-tägigen Wechsel DTP (Desktoppublishing) und Audio-Unterricht. Bei DTP haben wir letzte Woche mit InDesign angefangen. Bin bisher auch ganz gut damit zurecht gekommen. Wir haben aber auch noch nicht wirklich was Schwieriges gemacht. War eher so ein Kennenlernen des Programmes.

Ansonsten habe ich mich hier gut eingelebt und bereue es bisher nicht, dass ich hier zur Schule gehe. Ich habe mir auch überlegt, dass ich mir vorerst kein Notebook kaufe, sondern weiterhin erst mal das von meinem Vater benutze. Das Geld werde ich wahrscheinlich für den Führerschein nehmen, da ich denke, dass ich davon langfristig mehr haben werde.