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So kommen die Aufträge zu Ihnen

Es gibt zwei Möglichkeiten der fotografischen Tätigkeit: als Hobby oder als Beruf. So bald man das Fotografieren kommerziell ausübt, strebt man nach finanziellem Gewinn – auch, wenn man sich das selbst nicht unbedingt eingesteht. Ebenso wie den Umstand, dass man Marketing betreiben muss. Was ist das eigentlich? Kurz gesagt:

Sie beeinflussen aktiv, welches Bild der Kunde von Ihnen bekommen soll.

In Marketing steckt der Begriff „Marke“. Sich als Marke, oder etwas einfacher: Ihr Profil, sollten Sie aktiv entwickeln, um sich von den Mitbewerbern anzuheben.

Wenn Sie sich nicht abheben, konkurrieren Sie immer über den Preis!

Punkt 1, damit die Aufträge zu Ihnen kommen, ist also Ihr Profil.
Damit einhergehend bestimmen Sie, welche Kunden zu Ihnen finden sollen. Logischerweise jene, mit denen Sie gerne arbeiten würden und die auch noch gut oder zumindest zügig bezahlen. Zu wissen, wenn Sie als Kunden wollen, ist folglich Punkt 2.
Nun müssen Sie „nur noch“ öffentlich sichtbar werden! Bei dem, was heute auf jeden an optischen Eindrücken einprasselt, artet das Sichtbarwerden in Arbeit aus. (Ganz toll, dass Sie diesen Text gefunden haben und lesen!) Punkt 3 ist somit, dass Ihre Netzpräsenz nicht nur Ihnen gefällt, sondern vor allem Kunden anzieht.

Seine Selbstdarstellung wie ein Kunde zu betrachten, ist gar nicht leicht. Die meisten orientieren sich der Einfachheit halber an anderen Fotografen. Ein echter Holzweg, denn so machen alle immer wieder die gleichen Fehler, unterliegen den gleichen Mißverständnissen darüber, was eine Onlinepräsenz kann und soll.

Erfolg als Fotograf/in-Tagesseminare

Als jemand, der schon sein Leben lang mit Fotografinnen und Fotografen arbeitet, finde ich es bedrückend, wie gerade in ökonomisch angespannten Zeiten leichtfertig Chancen vergeben werden und Talente vor sich hinkümmern. Und das nur, weil sie nicht wissen, was genau sie wollen und wie sich ihr Selbstmarketing ganz einfach optimieren ließe.

Sie müssen da nicht alleine durch! Wenn Sie wollen, unterstütze ich Sie. Es gibt das Buch „Erfolg als Fotograf“, das schon vielen geholfen hat. Und ich biete auch 2017 neben der individuellen Beratung Tagesseminare an: Am 11. Mai und am 22. Juni jeweils ab 10 Uhr bis 17 oder 18 Uhr, je nachdem wie viele Fragen kommen 😉

Info + Anmeldung
fotofeinkost-akademie

Hier findet Ihr Tagesseminar statt: In Aarbergen im Taunus.

Tipp: Der E-Mail-Betreff

Möchten Sie vermeiden, dass Ihre E-Mails ungelesen gelöscht werden? Dann sollten Sie folgende Hinweise beachten für den E-Mail-Betreff und Ihren Absender.

In letzter Zeit werde ich mit Spam- und Massenmails geradezu überrollt. Geändert hat sich letzthin die Absenderangabe. Da steht ein ganz normaler Vor- und Zuname ohne Firmenzusatz. Jedesmal ein anderer, damit der Junkfilter nicht angewendet werden kann. Reinhard Beckmann will mir ein bedingungsloses Grundeinkommen verschaffen, Frank Hoffmann einen Traumwagen und Simone Lauer mich zum Online-Dating überreden. Simone Vogel oder eine ihrer „Kolleginnen“ nervt täglich mehrfach mit irgendeiner Versicherung. Potenzmittel und Generika sind natürlich auch im Angebot.

Ich muss jetzt wahnsinnig aufpassen, nicht die Anfrage einer Sabine Sorglos nach einer Beratung unversehens und auf Nimmerwidersehen zu löschen. (Sollten Sie also einmal nichts von mir hören, bitte unbedingt noch einmal schreiben!) Redaktionen oder Mitarbeiter in Unternehmen erfahren potenziell die gleiche Überschwemmung mit E-Mails und überfliegen oft nur, was tatsächlich an sie adressiert ist und was in den Junk-Ordner oder in den Papierkorb gehört.

Angenommen, Sie wollen sich als Fotogra/in vorstellen oder antworten auf eine telefonische Anfrage, womöglich gar mit einem Mail-Anhang, dann besteht die Gefahr, dass Ihr Angebot gleich gelöscht wird oder im Spam-Ordner landet.

2 Tipps für Ihren E-Mail-Versand

Tipp 1: Ändern Sie die Absenderangabe unbedingt von „Bernd Blende“ in „Bernd Blende Fotografie“ (oder was bei Ihnen zutrifft). Gehen Sie dazu in Ihrem E-Mail-Programm in die Konteneinstellungen und ergänzen Sie Ihren Namen um Ihre Tätigkeit. Oder, falls da noch „Andi“ oder so steht: Setzen Sie bitte Ihren Namen ein, mit dem Sie firmieren, der also auf Ihrer Visitenkarte steht. Dauer: Unter 1 Minute, aber der Effekt ist unbezahlbar für Sie.

Tipp 2: Der Betreff Ihrer E-Mail sollte sorgfältig gewählt und persönlich sein. Also nicht nur „Eröffnung“, „Newsletter“ oder „Regionale 17“ wie gerade bei mir aus der Schweiz angekommen. „Einladung zur Ausstellung Regionale 17“ wäre wesentlich besser, weil eindeutiger.

So haben Sie schon zwei wichtige Maßnahmen ergriffen, mit den sich die Chance verbessert, dass Ihre Nachricht auch bei jenen ankommt, die Sie nicht persönlich kennen. Viel Erfolg!

Akquise-Strategie 2017: Instagram

Hierzulande sind Fotografinnen und Fotografen sehr skeptisch, was Instagram angeht. Oder ist die Bilderklau-Sorge nur eine Entschuldigung dafür, sich nicht zu engagieren? Das verursacht nämlich Arbeit, weil man konstant dranbleiben muss, damit es nützt.
Warum sollte man sich die Mühe machen? Weil es eine gute Akquise-Strategie ist.

Wie man neue Kunden akquiriert

Dazu sollte man immer zunächst wissen, wen genau man als Kunden gewinnen möchte. Hat man eine Liste von zehn Firmen, für die man gerne arbeiten würde, guckt man sich deren Instagram Accounts an. Und hinterlässt dort intelligente Kommentare. Ich finde überhaupt nicht, dass man mit Emojis aasen sollte, wie es Sue B. Zimmerman empfiehlt, deren Video ich hier einbinde. Im B2B-Bereich sollte man eher relativ sachlich und schlicht bleiben.
Der unglaubliche Vorteil ist: Man kann vom Schreibtisch beziehungsweise Smartphone aus seinen Namen bei Unternehmen bekannt machen. Die Strategie 2017 ist also: Immer schön die Posts der Firmen kommentieren. Vielleicht gucken sie von sich aus nach, wer sich da so engagiert und landen auf Ihrer hoffentlich top gepflegten Website. Wahrscheinlich müssen Sie sich von sich aus melden. Aber Sie sind dann, zumindest bei der Abteilung, die die Social Media Accounts managt, kein Unbekannter mehr! Nutzen Sie diese Vorteile! Viel Erfolg!

Privatkundengeschäft beenden, aber wie?

Immer wieder – und vor allem in Österreich – treffe ich auf Fotografinnen und Fotografen, die das Privatkundengeschäft mit dem B2B-Bereich vermischen. Von einer Internetpräsenz für Privat- wie Geschäftskunden rate ich stets strikt ab. Warum? Die Website soll die Kunden ansprechen und die könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Mittelständler auf der Suche nach einem Architektur- oder Produktfotografen will sich nicht Hochzeitsfotos oder Schwangere ansehen. Die wiederum interessieren sich nicht für Abbildungen von Maschinen oder Musterhäusern. Zudem: Möchten Sie wirklich Ihre günstigen Porträtfotopreise den Firmenkunden zeigen, bei denen Sie normalerweise wesentlich mehr abrechnen?

Privatkundengeschäft knallhart einstellen? Was sagen die Leute?

In einer Beratung kamen wir zu dem Entschluss, das Privatkundengeschäft zum Jahresende einzustellen. Aber was würden die Leute im Ort denken? Wir besprachen, dass man ja wahrheitsgemäß argumentieren könne, man wolle sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Nun bekam ich eine E-Mail, in der man die Befürchtung äußerte, die Leute im Ort „vor den Kopf zu stoßen“ und daher sagten wolle, das Porträtstudio sei nur vorübergehend geschlossen.

keine broiler

Klare Ansage! So soll es ein.

Das ist eine ganz, ganz schlechte Idee! Denn nun verzichtet man auf das (wenn auch nicht lohnende) Geschäft, bekommt aber weiterhin Anfragen. Und wenn dann der Sohn der Nachbarin vor der Tür steht und sagt,  er brauche aber ganz dringend ein Bewerbungsfoto und ob man nicht eine Ausnahme machen könne, was dann? Entweder muss man nun tatsächlich jeden persönlich vor den Kopf stoßen und sagen, das mache man nicht mehr. Oder man wird weich und macht’s, ist aber total angenervt – vor allem von sich selbst, von der eigenen Inkonsequenz.

Das Wichtigste im Business überhaupt ist es, klipp und klar zu sagen, was man anbietet, und was nicht (mehr). Das ist für die Kunden wichtig sowie für das eigene Wohlbefinden. Und bitte daran denken, dass man es sowieso nie allen recht machen kann!

Fotoinspiration zum Sonderpreis

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Fotografie mit Leidenschaft

macht Sie unterhaltsam und nachvollziehbar mit dem Thema der künstlerischen Fotografie vertraut. Es beginnt mit dem Fotobuch als Ausdrucksmedium, führt Sie über den Schnappschuss als Kunstform durch die Bereiche Landschaft und Porträt. Ein ganzes Kapitel widmet sich der Frage, wie der künstlerische Ausdruck ins Foto kommt und ein weiteres der Kunst, sein Glück in der Fotografie zu finden. Sie erfahren Erhellendes über den Kunstmarkt, lernen Fotografien zu lesen und bekommen praktische Tipps, wie Sie selbst freie Projekte realisieren.

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+ Fotopraxis mit Perspektive

Wie entstehen persönliche Projekte und wie wird man damit erfolgreich? Das sind die Fragen, die anhand von 16 spannenden Interviews mit den Machern beantwortet werden. Lesen Sie in einem längeren Einführungskapitel zudem, wie der Kunstkontext zur neuen Einnahmeoption wird, warum Teamwork im Trend liegt und wie wichtig „Multichannel Publishing“ heute ist.

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*Das Angebot gilt bis 24.12.2016. Bestellen Sie im Inland unbedingt spätestens bis zum 21.12.2016, 12 Uhr, wenn die Buchsendung noch vor Weihnachten eintreffen soll. Wir versenden mit DHL und können eine rechtzeitige Lieferung generell nicht garantieren (rechnen Sie in Länder der EU vorsorglich mit ein bis zwei Wochen Laufzeit).

Sie erhalten die beiden Titel mit super viel Fotoinspiration (nicht nur) für die Feiertage jeweils originalverschweißt ohne Dekomaterial.

Preis: 39,80 Euro zuzüglich 4,80 Porto (Inland), 9 Euro (EU), exklusiv im Fotofeinkost-Verlags-Shop.

Buchmesse für Food-Fotografen

Zu den für Fotografinnen und Fotografen interessanten „Abteilungen“ der Frankfurter Buchmesse zählt definitiv die „Gourmet Gallery“ auf 1.000 Quadratmetern: Rund 80 Aussteller aus über 20 Ländern sind in diesem Jahr vertreten (Halle 3.1, K 90 bis L 135) und präsentieren rund 1.000 Titel. Erstmals sind auch Aussteller aus den Ländern und Regionen Australien, Brasilien, Jamaika, Japan, Kurdistan, Neuseeland, Schweden und USA mit dabei. In der Showküche und im Gourmet Salon findet bis Sonntag ein abwechslungsreiches Programm mit Kochshows, Degustationen, Fachgesprächen und Lesungen statt.

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Bei einer Fachführung, an der ich teilnehmen konnte, wurden die Trends erläutert. Einer ist, alte Rezepte zu sichern. GourmetPilgrim, ein Verlag aus Australien, brachte zur Messe ein aufwändig recherchierten Buch mit Rezepten (und Bildern) aus Deutschland heraus, ein zweites über Mexiko (siehe oben). Beide werden in einer Metallkassette verkauft (aber noch nicht in Europa).

Food-Fotografen können hier Verleger und Autoren treffen

Die Gourmet Gallery ist eine gute Gelegenheit für Food-Fotografen, Kochbuchautoren zu treffen. Ein Fotograf aus Frankreich war sogar mit einem eigenen Stand vertreten, hatte allerdings nur seinen Assistenten nach Frankfurt geschickt.

Die bekannte italienische Kochbuchautorin Csaba dalla Zorza

Die bekannte italienische Kochbuchautorin Csaba dalla Zorza

Ein schon länger währender Trend sind monothematische Bücher, also ein ganzes Buch über ein Gewürz, ein einzelnes Grundnahrungsmittel und vor allem natürlich über die Powerfoods. Gesundheit ist denn auch ein dritter wichtiger Bereich im Kochbuchmarkt.

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Neben den Büchern in der Gourmet Gallery finden sich zusätzlich eine ganze Reihe zum Teil sehr schön und aufwendig produzierter Food- und Health-Titel in der Halle 3.0 mit den deutschen Verlagen. Und nicht zu vergessen: Die Food-Kalender. Gerade Food-Fotografen sollten also die Gelegenheit nutzen, Kontakte zu knüpfen und ich über die internationalen Trends zu informieren. Noch bis 23. Oktober in Frankfurt am Main.