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Kunden finden – bei Instagram

Sie erleben es selbst, dass der Markt für Fotografinnen und Fotografen immer enger wird. Man muss heute viel mehr auf sich aufmerksam machen, um noch durchzudringen, als noch vor zwei, drei Jahren. Achten Sie darauf, wo Ihre Kunden besonders aktiv sind – das ist von Branche zu Branche unterschiedlich. Schwören die einen auf Facebook, hat sich im Bildbereich Instagram als Supertool erwiesen. 2016 gibt es alleine in Deutschland mehr als fünf Millionen aktive Nutzer, die Plattform selbst gibt sogar neun Millionen Accounts an.

Wissen Sie, ob Ihre (potenziellen) Kunden auf Instagram aktiv sind?

Mehr und mehr entdecken gerade Fotografinnen, dass ihre Bilder hier gut ankommen und es eine Chance sein kann, Jobs zu generieren. Welche Fotos Instagram-tauglich sind habe ich hier schon einmal beschrieben.

Hinsichtlich der Bildrechte sieht es bei Instagram genauso problematisch aus wie bei Facebook. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, es jedoch bedenken und Wasserzeichen einfügen. Die neueste, gerade veröffentlichte Funktion „Stories“ ermöglicht die Bearbeitung und Zusammenstellung von Bildern. Wie bei Snapchat beliebt, werden die Inhalte nach 24 Stunden gelöscht. Das sollte um ihr Copyright besorgte Fotografen etwas beruhigen. Näheres zur neuen Funktion gibt es auf dem Blog meiner Lieblings-App aus dem Silicon Valley, Buffer.

Noch ist das Posten auf Instagram kostenlose Werbung für die eigene Arbeit. Außer den vorhandenen Followern erreicht man durch geschickt ausgewählte Hashtags auch neue Interessenten. Zudem kann man ja

    1. selbst den Unternehmen/Kunden folgen, für die man gerne arbeiten würde und
    2. gucken, welche Hashtags die verwenden sowie
    3. gezielt etwas für den Instagram-Auftritt des Kunden anbieten und so einen Fuß in die Auftragstür bekommen.

Wenn Sie „Instagram Marketing“ googeln, gibt es viele aktuelle Beiträge mit sachdienlichen Hinweisen. Da ich die Szene in den USA beobachte, fiel mir neulich Sue Zimmerman auf, die Tipps gibt und Webinare veranstaltet. Das lässt sich nicht alles auf den deutschen Markt übertragen, aber man bekommt Anregungen, selbst etwas auszuprobieren.

Viel Erfolg wünscht Ihnen Martina Mettner